Videountersuchung des Wilhelm-Pfeiffer-Brunnens
Tiefbrunnen
wie der Wilhem-Pfeiffer-Brunnen im Tal der Trockenen Mülmisch
werden regelmäßig auf ihren Zustand untersucht. In der vergangenen
Woche war eine Firma aus Dortmund mit einer Spezialkamera
angereist, um Einblicke in den Brunnen zu verschaffen.
Zum
Aufbau eines solchen Tiefenbrunnens ist zu sagen, dass dieser aus
einem Rohr mit 300 mm Durchmesser besteht, welches ca. 90 m tief in
die Erde reicht. Dieses Rohr, ein sogenanntes Filterrohr, ist mit
einer Vielzahl an Schlitzen versehen, durch die das Grundwasser in
das Filterrohr eindringen kann.

Dieses Bild zeigt den Brunnenkopf. In der Mitte liegt das
Filterrohr, welches außen mit
Kies aufgefüllt ist. In der Mitte ist das Kabel der
Unterwasserklamera zu sehen.
In
dieses Filterrohr werden beschichtete Stahlrohre von jeweils 4 m Länge
eingelassen, die mit Flanschen verbunden sind. Am unteren Ende
dieser Steigleitung bei ca. 70 m Tiefe sitzt eine Pumpe, die das
Grundwasser zur Wasseraufbereitungsanlage befördert. Um den Brunnen
begutachten zu können, muss die Pumpe mit den Rohren auf dem
Filterrohr herausgezogen werden. Erst nach dieser Arbeit kann die
Kamera an einem Kabel in den Brunnen eingelassen werden.

Über ein dreibeiniges Gestellt wird die Kamera an dem Kabel in
den Brunnen eingelassen.
Hydraulisch kann der Bediener die Kamera hoch und runterfahren
lassen.
Mit
der Untersuchung wird festgestellt, ob beispielsweise das Filterrohr
in einwandfreiem Zustand und ob die Filterschlitze frei sind. Durch
Auslösungen aus dem Gestein kann es vorkommen, dass sich die
Schlitze zusetzen und die Leistungsfähigkeit des Brunnens
beeinträchtigen bzw. (gesundheitlich unbedenkliche) Schwebstoffe
abgepumpt werden.

Im Innern des Untersuchungsfahrzeuges kann der Techniker mit
einem
Joystick die Bewegung der Kamera steuern.

Die Kamera ist um 360 Grad schwenkbar, leuchtet den
Untersuchungsbereich
aus und gibt eventuelle Schäden in einer erstklassigen
Bildqualität wieder.
Über
die Brunnenuntersuchung wird ein Video aufgezeichnet, welches bei
späteren Entscheidungen zu möglichen Sanierungsarbeiten
hilfreich ist. Diese Untersuchung hat ergeben, dass keine größeren
Sanierungsarbeiten am Brunnen notwendig und die Filterschlitze in
den wesentlichen Bereichen frei sind. Bei dieser Gelegenheit wurden
die Rohre der Steigleitung, die von Korrosion betroffenen waren,
gegen Edelstahlrohre ausgetauscht.
Der
Wilhelm-Pfeiffer-Brunnen ist einer von zwei Brunnen, aus denen die
Gemeinde Körle die benötigte Wassermenge von ca. 140.000 cbm/Jahr
gewinnt. Im Jahr 2000 wurden dem Wilhelm-Pfeiffer-Brunnen
rund 61.000 cbm Wasser entnommen, dem zweiten Brunnen „Eckertsbergbrunnen“
im Wald ca. 1,5 km nördlich des Überholbahnhofes ungefähr 78.000
cbm.
WER
HAT INTERESSE AN RADTOUR NACH FLOH?
Die
Gemeinde Körle plant für August oder Anfang September eine Radtour
in die Partnergemeinde Floh. Die Etappen sollen so bemessen sein,
daß auch ungeübte Radfahrer teilnehmen können.
Angedacht
ist, an einem Freitag in Körle zu starten, auf halber Strecke zu
übernachten und am zweiten Tag bis Floh zu fahren (evtl. über den
Rennsteig). Vielleicht wäre eine weitere Übernachtung in Floh
sinnvoll, um am dritten Tag mit Bus oder PKW nach Körle
zurückzufahren.
Die
Streckenlänge nach Floh wird ca. 150 km betragen. Um Termin und
Streckenverlauf besprechen zu können, lade ich interessierte
Radfahrer für Mittwoch, 25. Juli 2001 um 18.00 Uhr in das Rathaus
ein.
Lokale
Agenda 21
Protokoll
der 1. Sitzung der AG 1 "Gesundes Leben" (gesunde
Ernährung, Landwirtschaft, Wasser, Energie, Naturschutz,
Forstwirtschaft)
Ort:
DRK-Raum Beginn: 19.40 Uhr Ende: 22.05 Uhr Protokoll: H. Weber
Teilnehmer:
Heitmann R. u. K., Kröger, Kirschner, Brede, Linge, Hühner, Weber,
Entsch, Rohde, Reichert, Wölling
-
Miteinander
reden, Ideen sammeln und Vorschläge einbringen.
-
Landwirt
möchte seine Arbeit bezahlt haben, es verlangt sehr viel
Idealismus,
das Geschaffene zu erhalten.
-
Zwänge
von oben, Brachflächen bringen nichts.
-
Kulturlandschaft
muss gepflegt werden.
-
Unkosten
steigen um das Mehrfache.
-
Erst
Bodenprobe, dann düngen.
-
Osterweiterung
der EU, eine Gefahr für die Landwirtschaft?
-
Spritzen
ist Gift (Schutzkleidung tragen) Geht es ohne?
-
Neue
Wege finden, Möglichkeiten aufzeigen.
-
Als
der Misthaufen noch vor der Tür war, war die Welt noch in
Ordnung.
-
Der
Verbraucher macht sich keine Gedanken wo die Nahrung herkommt.
-
Ausgaben
für Lebensknittel: früher ca. 50 % - heute ca. 16 % des
Einkommens.
-
Ein
neues Bewusstsein schaffen.
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Hausgärten
nur noch gepflegte Rasenflächen, Gemüsegärten verschwinden
(Selbsterzeuger), lange Wege der Lebensmittel. Verbindungsweg
Empfershausen - Körle.
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Anbindung
an den Radweg Empfershausen - Eiterhagen.
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Sinnvoll
für Kinder.
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Bestehende
Verbindung über den Stoß.
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Starker
Eingriff in die Natur, naturbelassenes Tal.
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Schaffung
eines Biotops (Altarm).
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Am
Radweg liegt Abfall, der Mensch als Störfaktor.
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Der
Mensch ist kein Störfaktor, wenn er sich der Natur anpaßt.
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Diskussion.
Agenda, Arbeitsgruppe "Dorfkultur"
Die
Arbeitsgruppe "Dortkultur" trifft sich am Mittwoch,
25.7.2001, um 19.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses.
Alle
Interessenten sind herzlichst eingeladen.
Stellungnahme oder weitergehende Links :
Leserbriefe/e-Mail
zu den Themen:
Die
Grundlage für die Berichte stammen von der Gemeinde
Körle.
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